Montag, 2. November 2009

Essaywettbewerb Trash|Culture - jetzt noch schreiben!

Es gibt noch die Möglichkeit, für den Essaywettbewerb (für Studenten) zum Thema "Trash|Culture" Beiträge einzureichen! Die Abgabefrist ist noch bis Sonntag, 8. November 23.59 Uhr verlängert!

12.000-15.000 Zeichen an essaytrash09@gmail.com

Dienstag, 27. Oktober 2009

Theater zum Wegbleiben

Shakespeare einmal mehr so, wie man ihn nicht mag: Der Kaufmann von Venedig am Gorki Theater - mehr hier.

Dienstag, 22. September 2009

endlich wieder theater!

War nach der Sommerpause und der Internetlosigkeit endlich wieder im Theater. Es hat sich gelohnt!

Mittwoch, 16. September 2009

Telekommunikationsdienstanbieter

Jetzt, da ich nach 5 Wochen Trockenzeit endlich wieder einen Internet- und Telefonanschluss zu Hause habe, wird es Zeit für ein neues Pamphlet, das gleichzeitig eine endültige Antwort auf "Wieso? Rechnung nicht bezahlt?" liefert.

Es geschah einmal, vor viel zu langer Zeit, dass mein Vertrag beim Telekommunikationsdienstanbieter X auslief. Das war auch gut so, denn X hatte einige unangenehme Macken, die mich veranlassten zu kündigen. Daran konnte auch das obligatorische "Können wir ihnen nicht doch noch das Gleiche zu einem faireren Preis anbieten?"-Gespräch nichts ändern. Jedenfalls war mir 2 Monate vorher eine zu dick geschminkte, unterbezahlte Promoterin (?) über den Weg gelaufen, die mir passenderweise einen neuen Vertrag unterjubeln wollte. Während sie mir erklärte, ich würde bei ihr selbigen noch nicht abschließen, sondern nur ein Werbepaket anfordern, dass ich bei Nichtgefallen einfach wegwerfen könnte, gesellte sich ein etwas glaubwürdigerer Kollege hinzu und drängte sie weg. Dieser erklärte mir nun, der Telekommunikationsdienstanbieter V, den er vertrat, führe zur Zeit eine Aktion durch, die ihn viel billiger mache als alle Konkurrenten. Ich würde jetzt noch keinen Vertrag abschließen, sondern zu einem Wunschtermin, den ich angeben konnte, ein Formular zugeschickt bekommen. Dieses könnte ich dann entweder ausfüllen und zurückschicken oder ablehnen, ohne dass es irgendwelche Folgen hätte. Da V in der Tat recht günstig schien und das Angebot gelegen kam, kritzelte ich meine Anschrift (und nur diese) auf einen Zettel. Unterschrift war nicht erforderlich, ein gratis W-LAN-Modem würde ich auch noch erhalten und die 16.000-er Leitung für 0€ dazu. Nachdem ich mich mehrfach versichert hatte, dass ich erst in 4 Wochen (so war mein Wunschtermin) Papiere bekommen würde, die darüber entscheiden würden, ob ich bei V Kunde werden will oder nicht, begab ich mich nun heim.

Vier Wochen später erhielt ich tatsächlich ein Schreiben vom Telekommunikationsdienstanbieter V, das allerdings nichts auszufüllen erlaubte, sondern erklärte, wann ich meinen Anschluss bekommen würde. Da bis Zur Abschaltung noch 4 Wochen Zeit waren, nutzte ich mein noch vorhandenes Telefon, um bei V anzurufen und nach dem Tarif zu fragen - einen Anschluss brauchte ich ja immer noch, warum also nicht behalten? Der Tarif war wie abgemacht, der unpassende Anschlusstermin sollte verlegt werden. Nachdem dieser immer wieder genau in die 10 Tage gelegt wurde, in denen ich verreisen wollte, telefonierte ich täglich mit Vs Kundendienst, wobei mir unter anderem gesagt wurde, man erreiche mich unter der angegebenen Telefonnummer nicht. Da ich überhaupt keine Nummer angegeben hatte, rief ich ein weiteres Mal die (bei V immerhin kostenfreie) Hotline an und hatte das Glück - nach etwa 8 Gesprächen (in 10 Tagen) - einen kompetenten Mitarbeiter an den Hörer zu bekommen. Als ich diese erklärte, die Phantasienummer im System gehöre mir nicht, schlug er vor, die übrigen Daten ebenfalls abzugleichen. Man weiß ja nie, was der Vertreter sich sonst noch ausgedacht hat. Es stellte sich heraus, dass er in der Tat recht kreativ war. Die 16.000-er Leitung war im System nämlich mit einem Zuschlag versehen, außerdem hatte ich offenbar ohne mein Wissen ein kostenpflichtiges Viruspaket bestellt. Der nette Mensch am Telefon hatte Verständnis für meine Unzufriedenheit, konnte jedoch nichts an den Angaben ändern, so dass ich meinte, ich würde meinen Vertrag widerrufen. Dabei entgegnete er, das sei nicht möglich, der Vertrag laufe ja schon seit 5 Wochen. Das veranlasste mich, ihm die Geschichte über den glaubwürdigen Mann auf der Straße und dessen Versprechungen zu erzählen. Daraufhin schlug der Servicemitarbeiter eine fristlose Kündigung auf Kulanz wegen Betrugs vor, die ich am nächsten Tag an V schickte. Etwa eine Woche würde es wohl dauern, bis ich eine Antwort erhalten würde.

Drei Wochen später rief ich immer noch täglich bei V an - nun vom Handy, da mein Vertrag bei X mittlerweile abgelaufen und der Anschluss nicht mehr vorhanden war. Nachdem mir etwa 5 nett klingende, aber dumme Frauen gesagt hatten, die Kündigung sei in Bearbeitung ("..., kann ich sonst noch etwas für Sie tun?"), erwischte ich einmal mehr einen kompetenten Kollegen. Diesem erzählte ich zum sechsten Mal, weshalb ich schnellstens wissen wollte, was man 3 Wochen lang mit einer Kündigung machen kann, außer eine Bestätigung zu schicken oder sie abzulehnen. Er hörte sich alles an, teilte mir mit, die Firma, über die mein Vertrag abgeschlossen worden war, sei bekannt dafür, ohne das Wissen der Kunden kostenpflichtige Optionen hinzuzufügen oder gar komplette Verträge abzuschließen. Deshalb gäbe es in meinem Fall wegen der Kündigung überhaupt keine Fragen. Er würde das klären und in 10min bescheid sagen, zu welchem Termin die Kündigung erfolgen würde. In der Tat klingelte gleich mein Telefon, mir wurde mitgeteilt, ich würde am Fogletag eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass der Vertrag in 10 Tagen aufgelöst würde. Viel Spaß mit meinem neuen, künftigen Anschluss und so weiter... Seltsam, dass etwas, was 3 Wochen auf sich warten lässt, sich auch in 10min regeln lässt.

Am nächsten Tag begab ich mich einmal mehr in ein heimisches Internetcafé und beantragte einen neuen Anschluss beim Telekommunikationsdienstanbieter A. Wenn ich meine Widerrufsfrist verzichtete, würde es nur 7-10 Tage dauern, da wäre gar kein Problem. Super, her damit! So schnell, wie möglich! Einige Zeit später bestätigte mir ein Brief vom Anbieter A, dass ich nur 4,5 Wochen nach meinem Antrag einen Anschluss bekommen würde. Toll, danke! In der Zwischenzeit erhielt ich zum Abschied vom Anbieter V eine Rechnung über den Monat, in dem ich den nicht vorhandenen Telefonanschluss und das ebensowenig vorhandene DSL nicht nutzen konnte.

Daraus lernen wir:
1. Derjenige, der den Vertrag abschließt, muss
a) nichts davon wissen oder
b) irgendetwas unterschreiben.
2. Was immer auf dem Durchschlag stehen mag, es muss nicht mit den Angaben im System identisch sein.
3. Fristen zu Ungunsten des Kunden sind immer 3-4 Mal so lang, wie angegeben.
4. Auch wenn man keinen Anschluss in der Wohnung hat, kann man eine Rechnung darüber bekommen.
5. 90% der Mitarbeiter beim Kundenservice erzählen nicht nur etwas anderes, als ihre Kollegen, sie können einem außerdem nicht weiterhelfen.
6. Niemand ist bereit, meine dank fremder Inkompetenz überdimensionierte Handyrechnung zu bezahlen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Essaywettbewerb Trash|Culture

Student(inn)en der Kulturwissenschaft der HU Belin organisieren einen Essaywettbewerb zum Thema Trash|Culture!
Jeder, der studiert und Lust hat, kann und soll schreiben, das Thema muss selbstveständlich mit Trash zu tun haben, davon abgesehen ist es frei aus dem Bereich Kultur und Medien zu schöpfen.

Inspirationen und Details gibt es auf der Internetpräsenz, Einsendeschluss ist der 1. November. Anschließend erstellen die Organisatoren (lesewütige Freiwillige willkommen ;-)) eine Vorauswahl, die von einer Jury aus Lehrenden verschiedener Institute noch einmal eingeengt wird. Zu gewinnen gibt es eine Publikation und Büchergutscheine.

Was noch nicht auf der Website steht, ist, dass wir im Moment noch über Sachpreise (trashnahe Bücher & DVDs) verhandeln. Außerdem hier noch die Mitglieder der Jury:
Dr. Holger Brohm (HU Berlin, Kulturwissenschaft)
M.A. Melanie Fritsch (Uni Bayreuth)
Prof. Christian Kassung (HU Berlin, Kulturwissenschaft)
Prof. Albert Kümmel-Schnur (derzeit Uni Wien, Medienwissenschaft)
Prof. Peter Wicke (HU Belin, Musikwissenschaft)

Samstag, 27. Juni 2009

Briefwechsel Schiller - Goethe

Leider habe ich den Startschuss selbst verpasst, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt war, aber es ist endlich so weit:
Der schon einmal angekündigte Briefwechsel von Goethe & Schiller ist bereits dabei, hier veröffentlich zu werden.
Schnell die beiden verpassten Postings aufholen!

Viel Spaß!

Samstag, 23. Mai 2009

Treten sie näher!

Die Diplomaufführung Der Geisterseher (Schiller) wird am 2.6. zum letzten Mal aufgeführt. Ich hab sie bereits gesehen und war begeistert wie mich das Theater leider schon seit einigen Jahren nicht mehr begeistern konnte. Hingehen lohnt sich!
Viel Spaß!

Termin: 2.6. 19.30h im Gorki Theater Berlin

Foto: Gorki

Links:
Spielplan des Gorki Theaters für Juni
Der Geisterseher auf der Website des Gorki Theaters.
ich zum Geisterseher im Überbau
rbb kulturradio zum Geisterseher
Der Geisterseher auf Theater-Kritik.com

Freitag, 22. Mai 2009

schönen Feiertag

Gestern traf ich auf dem Heimweg eine Belgierin und einen Engländer, die von Brüssel hierher getrampt waren. In der S-Bahn befanden sich neben uns zwei Jugendliche, wie sie mittlerweile jedes Wochenende scharenweise aus der ländlichen Umgebung anreisen, um die hiesigen Clubs, Spätshops und Tankstellen zu fluten. Die Reisenden zeigten sich amüsiert über die beiden schlafenden Exemplare, denen immer wieder, wie Marionetten, die Köpfe lustig hin- und hergeworfen wurden, wovon sie nicht aufgewacht sind.
Daraufhin versuchte ich, ihnen zu erklären, dass der christliche Feiertag, den sie aus Belgien kannten, in Deutschland den Herrentag übergestülpt bekam und deshalb nicht in erster Linie religiös abläuft.

Wie es der Zufall so wollte, stieg genau als ich sagte, dass die am Herrentag allein gelassenen Freundinnen sich mittlwerweile ebenfalls zum Komatrinken zu treffen pflegen, eine Gruppe ebensolcher ein. Sie waren hübsch herausgeputzt, kicherten und kreischten und trugen ihre Minderjährigkeit vor sich her, indem sie von "Ey Mann, ich hab 3 Stunden gebraucht, um die Scheißunterschrift meiner Mutter zu fälschen" sprachen. Eine von diesen Damen (die nebenbei bemerkt einen sehr sympathischen Humor hatten) bekam einen Anruf von ihrem "Schatz", der offenbar betrunken war, was sie dazu veranlasste, ihn anzuweisen, er solle an die frische Luft gehen und ganz viel Wasser trinken. Dann legte sie wütend auf und erklärte ihren Frendinnen, dass sie dem "Arschloch" extra gesagt hatte, er soll 2 Stunden bevor sie kommt, aufhören zu trinken, damit er zu ihrem Erscheinen "normal" ist. Das könnte ja wohl nicht sein, dass er sich trotz ihrer Anweisung einfach besoffen hat und jetzt kurz vor dem Kotzen steht.

Im heimischen Bezirk angekommen, begegnete mir ein ähnliches Szenario: zwei Teenager an der Ampel, von denen einer den anderen anschreit: "Sie sieht doch eh nichts ein! Die ist doch besoffen! Die wird jetzt nix einsehen! Scheiße!"

Von den oben erwähnten schlafenden Herren ist interessanterweise irgendwann einer aufgewacht und einfach ausgestiegen. Der zweite wird sich gefreut haben, als an der Endhaltestelle mit Kopfschmerzen von einer Putzkraft geweckt wurde und auch noch feststellen musste, dass sein Kumpel abgehauen ist... Immerhin konnte man bei diesen beiden davon ausgehen, dass sie weder randalieren noch um sich prügeln. Und immerhin waren die Straßen heute vormittag wunderbar menschenleer. Oder wie die Tramper feststellten: "What a glorious holiday!"

Samstag, 4. April 2009

noch keine Abwechslung

Langsam finde ich es nicht gut, dass hier in letzter Zeit immer nur so was steht, aber:
Zwei neue Texte zu Klassikern finden sich im Überbau - eine Studioinszenierung von Schillers Räubern an der Schaubühne und Lessings Juden im Berliner Ensemble.

Montag, 23. März 2009

Tanztheater

Im Überbau gibt es ab sofort einen Text zum Tanztheaterstück "Lilo's Lido".

Sonntag, 15. März 2009

Warum bedienst du dich meiner nicht?

einen Text zur DT-Aufführung von E. Jelineks "Über Tiere" gibt es ab jetzt im Überbau.

Mittwoch, 11. März 2009

Spermaportraits 2

Nun habe ich die Spermabilder von Martin von Ostrowski gesehen und kann mehr dazu sagen.
Die Bilder sind in der Tat recht interessant. Das Sperma hat keine wirkliche Farbe (außer ein paar gelblichen und weißen Klümpchen) und die Figuren sind nur durch die Lichtreflexion zu sehen. Die meisten Leinwände sind schwarz und die Dargestellten sehen tatsächlich ein wenig schatten- oder geisterhaft aus. Ein zu esoterischer Weltinterpretation neigender Mensch könnte darin die Aura oder Seele der Abgebildeten erkennen, andere finden sie wahrscheinlich ekelhaft.
Man spürt keine Orgasmen, wenn man den winzigen Raum mit Fliederwänden betritt, aber die Luft darin ist deutlich anders als außerhalb. Ob das nun am Sperma oder an der Raumgröße liegt, kann ich nicht sagen.
Interessant ist auch, dass die Bilder nicht, wie ich dachte, alle mit dem Sperma des Künstlers gemalt sind, sondern mit dem Sperma des Portraitierten. Damit ist also jedes Portrait so individuell und intim, wie es nur sein kann: es enthält die DNS des Dargestellten und lässt die Konsistenz und Farbe seines Ejakulats erkennen.
Übrigens kann jeder, der Lust hat, sich selbst auch malen lassen, bei der Materialbeschaffung kann man sich beraten lassen.
Auf jeden Fall sehen die Bilder anders aus als andere und anders als erwartet und das Schwule Museum ist sowieso einen Besuch wert.



Außerdem gibt es neben der Dauerausstellung eine Sonderausstellung zum Schauspieler Hans Heinrich von Twardowski und eine zu Rochus Gliese, die auch nur noch bis zum 16. März zu sehen sind. Beide sind recht informativ und bringen interessante Erkenntnisse sowie Abgründe. Beispielsweise kannte ich keinen von beiden bewusst, geschweige denn, dass man ahnte, sie seien schwul gewesen.
Es stellte sich heraus, dass ich den erstgenannten u.a. im "Cabinett des Dr. Caligari" (D 1920, R.: Robert Wiene) als Alan (das ist Caligaris Assistent) gesehen habe. Er spielte außedem an Berliner Bühnen, u.a. am DT und wanderte um 1930 heum in die USA aus, wo er eine Zeitlang sogar mit seinem Lebensabschnittsgefährten Martin Kosleck zusammenlebte. Die beiden waren mit Marlene Dietrich befreundet, was in der Ausstellung jedoch im Zwielicht eines Zitats von ihr erscheint, in dem sie betont, was für bemitleidenswerte Menschen Homosexuelle doch seien und dass es beruhigend sei, dass sie sich wenigstens nicht fortpflanzen können.
Rochus Gliese war Kostüm- und Bühnenbildner und Regisseur, der viel mit (dem ebenfalls schwulen) Friedrich Wilhelm Murnau und mit Paul Wegener zusammenarbeitete und u.a. die Kostüme für dessen Golem-Filme entwarf. Für sein Set für Sunrise: A Song of Two Humans (USA 1927, R.: F.W. Murnau) wurde er 1929 für den Oscar nominiert.



Der Golem, wie er in die Welt kam, D 1920, R.: Carl Boese & Paul Wegener, Kostüme von Rochus Gliese

Samstag, 7. März 2009

Kulturprojekte Berlin

Bin eben auf die Seite der Kulturprojekte Berlin gestoßen, wo man neben vielen anderen schönen Dingen auch das Führungsnetz findet, das Führungen durch alle möglichen Einrichtungen, wie z.B. jeden Sonntag durch das Museum für Film und Fernsehen, anbietet. Schöne Sache, das.

Mittwoch, 4. März 2009

Spermaportraits

Noch bis 16.3. ist im Schwulen Museum eine Ausstellung von Martin von Ostrowski, der sich selbst in seinen Bildern in Form von DNS verarbeitet: er malt Portraits mit Sperma.
Auf der Seite des Museums findet sich dazu folgender Textausschnitt, der vielleicht erste Fragen beantwortet oder aufwirft:

Das Sammeln des Materials erfolgt über lange Zeiträume und setzt den Willen des Porträtierten voraus, sich mit seiner Sexualität auseinanderzusetzen. Mit Benutzung eines Kondoms beim Sexualakt kann das Material leicht geborgen, und durch sofortiges Einfrieren für das spätere Malen konserviert werden.

Angeblich kann man die über 1.000 Orgasmen, die der Künstler erlebt hat, um diese Serie herzustellen, in der Ausstellung spüren, was schon verlockend genug ist. Leider verändert sich das Material mit der Zeit farblich, der Geruch in der Ausstellung wäre auch ein interessanter Aspekt.
Alles in allem klingt das recht abgefahren, leider bin ich erst jetzt auf die Ausstellung aufmerksam geworden (es gibt sie schon seit 18.12.), aber ich werde vermutlich noch hingehen.

PS: Auf der Homepage des Künstlers finden sich unter anderem so nette Dinge wie ein mit Scheiße gemaltes Portrait von Hitler...

mehr Schiller

Eine Kritik zur phantastischen Diplominszenierung "Der Geisterseher" im Gorki Theater gibt es ab jetzt im Überbau

Mittwoch, 18. Februar 2009

Briefwechsel - Schiller - Goethe

Endlich, endlich ist jemand auf die geniale Idee gekommen! Diesen Sommer ist es so weit!
hierwird ab 13.6.09 der elfjährige Briefwechsel zwischen Friedrich Schiller und Johann W. v. Goethe in Echtzeit veröffentlicht! Da es schwer genug ist, eine Komplettausgabe zu finden und noch schwerer, sie zu lesen, ist das eine Supersache!
Freuen wir uns auf einen Echtzeitbericht über Alkohol, Frauen und Schaffenskrisen der beiden deutschen Vorzeigelyriker! Juhuu!

Dienstag, 17. Februar 2009

mehr theater

Einen Text zu "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" am DT gibt es ab heute im Überbau.

Hitchcock in Berlin


In der Deutschen Kinemathek ist noch bis 10.5. die Ausstellung Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt zu sehen.
In der kleinen, dafür überschaubaren Ausstellung sind Briefe, Storyboards, Entwürfe und Zeichnungen sowie Filmplakate, Setaufnahmen und verschiedenes Filmmaterial zu sehen.
Eine schöne Ausstellung, die den Besucher nicht erschlägt und die man gern an einen ausladenden Besuch im Filmmuseum anhängen oder im Vorbeigehen ansehen kann.
Außerdem ist die Ausstellung von einer Hitchcok-Filmreihe im kino arsenal begleitet.

Freitag, 6. Februar 2009

Theater ausgelagert

Alles zum Theater findet sich ab jetzt im Überbau. So ein Text zu Alice im Wunderland im DT.

Mittwoch, 4. Februar 2009

in eigener Sache

Ab dem kommenden Sommersemester bieten mein Liebster und ich ein Projekttutorium an der HU Berlin an. Das Thema ist Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" - in 2 Semestern wird er zusammen mit anderen relevanten Filmen von allen Seiten betrachtet, gedreht und gewendet und hoffentlich weitesgehend durchleuchtet.
Das Ganze findet im schönsten Institut der Welt statt - an der Kulturwissenschaft in der Sophienstraße, eigentlich als Veranstaltung mit Open End geplant, steht uns nur die allabendliche Schließung des Gebäudes im Wege.
Ein Blog mit relevanten und aktuellen Infos findet sich hier, Interessierte immer willkommen!

Samstag, 24. Januar 2009

Marty & Doc in LEGO

Ein trauriges Wunder, dass es das nicht schon vorher gab: ganze 23 Jahre nach dem ersten Teil von Back to the Future gibt es Marty McFly, Doc Brown und den Zeit-DeLorean als LEGO-Figuren! Juhuu!


"Are you tellin' me, you build a time machine? Out of a DeLorian?!"



via nerdcore

Sonntag, 4. Januar 2009