Montag, 21. April 2008

The Picture and Dorian Gray

In seinem 1890 zunächst als Zeitschriftenfassung veröffentlichtem Roman „The Picture of Dorian Gray“ beschreibt Oscar Wilde das Leben eines jungen Mannes, der sein Alter und seinen seelischen Zustand auf phantastische Weise auf sein Portrait überträgt, was ihm das Ausleben niederer, egoistischer und sadistischer Aspekte seiner Persönlichkeit ermöglicht, ohne sein Ansehen in der viktorianischen Gesellschaft zu verlieren. Im Gegensatz zur vier Jahre älteren Figur des Dr. Henry Jekyll aus R.L.Stevensons "The Strange Case of Dr. Jekyll & Mr. Hyde" benötigt er dazu nicht einmal einen anderen Körper – sein junges und schönes Gesicht ist Verkleidung genug.
Eternal youth, infinite passion, pleasures subtle and secret, wild joys and wilder sins – he was to have all these things. The portrait was to bear the burden of his shame: that was all.
An dieser Stelle soll es um die Rolle des bereits im Titel benannte Portraits gehen, das in das Leben des Protagonisten und somit auch Anderer eingreift.

Die Offenbarung der eigenen Schönheit

Die anfänglichen Kapitel führen uns in das innerhalb des grauen und lauten London als blumige Oase erscheinende Atelier des Malers Basil Hallward, der an einem Portrait des Schönlings Dorian Gray arbeitet. Dieser lernt währenddessen Lord Henry Wotton – einen Freund des Künstlers – kennen, der ihm im paradiesisch anmutenden Garten seinen verführerischen „new Hedonism“ unterbreitet, welcher das sinnliche Vergnügen zum einzigen Sinn und Schönheit und Jugend zu den einzigen Werten des menschlichen Daseins erhebt:
[…] beauty is a form of Genius – is higher indeed, than Genius, as it needs no explanation.[…] It cannot be questioned. It has its divine right of sovereignty.
Der schüchterne, unverdorbene Jüngling ist von dieser den traditionellen Werten entgegengesetzten Weltanschauung zunächst verwirrt, fühlt sich aber auf seltsame Art von Redner und Rede gleichermaßen fasziniert.
Als er das fertige Portrait erblickt, sieht er sich erstmalig seinem perfekten Ich gegenüber gestellt. Gemäß Wildes Auffassung, die Aufgabe des Künstlers sei nicht die Nachahmung, sondern die Perfektionierung der Natur, sieht er im Portrait mehr als er im Spiegel erblicken könnte. Bereits hier offenbart das Bild dem Betrachter mehr als nur die äußere Erscheinung seines Modells. Die Vollkommenheit des Dorian Gray aus Farbe weckt die Bewunderung und das Selbstwertgefühl des Originals. Vorher als „brainless, beautiful creature“ umschrieben, wird es sich seiner äußerlichen Vorteile bewusst, die Lord Henry eben noch als die höchsten des menschlichen Daseins pries. Wie das Kind, das sich in Lacans Spiegelstadium im Spiegel als mächtig, einheitlich und autonom wahrnimmt, steht Dorian im Atelier seinem durch Basils Imagination optimierten Pseudo-Spiegelbild gegenüber.
[…] his cheeks flushed for a moment with pleasure. A look of joy came into his eyes, as if he had recognised himself for the first time. […] The sense of his own beauty came to him like a revelation.
Doch so, wie Narziss sich im Augenblick seiner Erkenntnis (davon, dass er sich in ein unerreichbares Trugbild verliebt hat) auch seines Elends bewusst wird, überkommt Dorian das Bewusstsein der Vergänglichkeit menschlichen Daseins gepaart mit schmerzendem Neid:
I shall grow old, and horrible, and dreadful! […] I am jealous of everything whose beauty does not die! […] Oh, if it were only the other way! If the picture could change and I could be always what I am now!
Sein eben erwachter Narzissmus wird durch das Bewusstsein der Vergänglichkeit seiner Schönheit gekränkt. Im jungen Mann erwacht der Wunsch nach Unsterblichkeit, für dessen Erfüllung er seine Seele zu geben bereit wäre.

Nachdem Dorian die Zerstörung des Bildes (wegen seiner offenbar niederdrückenden Wirkung auf den Portraitierten) verhindern kann, beginnen die Anwesenden es wie einen lebenden Doppelgänger Dorians zu bezeichnen, bis es von seinem Schöpfer sogar als „the real Dorian“ betitelt wird. Gemäß Platons Linien- und Höhlengleichnis besitzt das Abbild oder die Spiegelung weniger Wahrheitsgehalt als das Abgebildete. Aufgrund des Tausches den Portrait und Modell hier bereits vollzogen haben, ist der höhere Wahrheitsgehalt auf das Bildnis übergegangen. Während Dorian künftig seine jugendliche Schönheit als gesellschaftliche Maske behält, offenbart es sein wahres Wesen.

Nach und nach stellt Dorian Veränderungen am Portrait fest, die er zunächst nicht der Realität oder seiner Phantasie zuordnen kann (auch der Leser erfährt bis zum 13. Kapitel nicht, ob die Veränderungen ein Produkt von Dorians Einbildung sind). Aus Angst, andere könnten sie auch sehen, versteckt er das Bild in seinem ehemaligen Kinderzimmer. In diesem engen, ungepflegten und etwas schauerlichen Raum, in den er selbst einst von seinem verhassten Großvater verbannt wurde, soll sein alter ego sein geheimes Dasein fristen. Dorian Gray selbst ist (dank der uralten Erfindung des Schlosses) der Einzige, der zwischen Dachkammer, in der sich das Abbild seines Innenlebens verbirgt und seiner eigenen, von nutzlosen Kunstgegenständen erfüllten, ästhetisierten Welt, die er mit den anderen Figuren teilt, verkehren und damit wählen kann.

Besagte Dinge, die er um sich herum ansammelt werden immer exotischer und sensationeller. Das einfache Vergnügen reicht ihm nicht mehr, auf der Suche nach dem nächsten aufregenden Genuss stößt er immer weiter in fremde Welten vor. Sein junges und schönes Gesicht ermöglicht es ihm, selbiges innerhalb der aristokratischen Gesellschaft Londons zu behalten, weshalb jenes auf der Leinwand sichtbare Antlitz umso paranoischer unter Verschluss gehalten wird.

Die "Liebe" zu Sibyl

In seinem Narzissmus ist Dorian nicht in der Lage, sich auf etwas außerhalb seiner Person zu konzentrieren. Er bildet den Mittelpunkt seiner eigenen Welt, um sich herum schart er Kunstgegenstände, Bücher, Edelsteine und erlesene Düfte, in den Geschichtsbüchern meint er, eine Aufzeichnung seines eigenen Lebens zu erkennen. Seine vermeintliche Liebe zu der Schauspielerin mit dem sprechenden Namen Sibyl Vane ist nichts als Selbstliebe, die sich auf ihre unberührte Schönheit – eine Eigenschaft Dorians selbst – und die reizvolle Summe ihrer Rollen, die sie jeden Abend auf der Bühne verkörpert, fokussiert:
Lips that Shakespeare taught to speak have whispered their secret in my ear. I have had the arms of Rosalind around me, and kissed Juliet on the mouth.
Als Sibyl erstmalig eigene Leidenschaft entwickelt, verliert sie ihre Fähigkeit, Liebe vorzuspielen. Ohne ihr Schauspiel verkörpert sie nichts mehr für Dorian, der sie enttäuscht verlässt. Als er am nächsten Morgen vom Selbstmord des Mädchens erfährt, redet er ihn zusammen mit Lord Henry in weite Distanz, so dass Dorian nichts damit zu tun zu haben scheint:
She has never really lived, and so she has never really died.
Da sie für Dorian lediglich als die Gesamtheit ihrer Theaterrollen existierte, ist ihr Tod auch nicht tragischer als der einer Theaterfigur. Die Bühne dient sogleich als entspannender Fluchtraum für den Dandy, der sich am Abend zur Ablenkung in die Oper begibt.
To become the spectator of one’s own life, as Harry says, is to escape the suffering of life.

Basil Hallward

Das Portrait ist (im Gegensatz zum Leben) deswegen perfekt, weil es keine Vergangenheit und keine Zukunft kennt. Es wird von seiner Umwelt wahrgenommen und bewundert. Vielleicht vermittelt es eine Botschaft, die jeder auf andere Weise lesen kann, aber es selbst ist gegenüber seiner Umwelt vollkommen indifferent. So, wie es an der Wand hängt und das Geschehen um sich herum nur beobachtet, will auch Dorian sein eigenes Leben aus einer Perspektive der Distanz betrachten, die eine Reflexion dessen sowie eine tiefe emotionale Verbundenheit nicht zulässt, so dass er selbst seine eigenen Taten nicht als solche betrachtet.

Als Basil sein ehemaliges Modell eines abends aufsucht und wegen der Gerüchte, die um Dorians Person kreisen, zur Rede stellt, reagiert der narzisstische Sünder mit ungebrochenem Hass auf seinen ehemaligen Freund. Nachdem der Maler auf die Bitte, Dorians Seele zu sehen, vor das Portrait geführt wird, hält er Dorian dazu an, sein Seelenheil zu retten, bevor es zu spät ist.
In Dorians Welt der Selbstliebe und –fixierung erscheint Basil als radikales Anderssein, das nicht geduldet werden kann. Durch seine Zuneigung zu Dorian bedroht er außerdem das narzisstische Verhältnis dessen zu sich selbst und weckt Eifersucht. Der Schönling versucht, sich zu helfen, indem er Basil ersticht und den Raum, vom „death thing“ angewidert, verlässt. Durch die Reden des Ermordeten ist er erstmalig dazu angehalten, über seine Lebensführung nachzudenken, doch er kann zu keinem Schluss kommen, der ihn selbst aus seiner übergeordneten Position innerhalb des eigenen Selbstverständnisses heben würde: er stellt fest, Basil habe ihm keine Wahl gelassen und ihn mit seinen Worten bedrängt. Jede Erklärung ist gut genug, so lange sie Dorian davon abbringt, die Tat vor sich selbst verantworten zu müssen.
There had been a madness of murder in the air. Some red star had come too close to the earth.
Einige Zeit später beschließt er, immer wieder von Gewissensbissen wegen der Ermordung Basils geplagt, ein guter Mensch zu werden. Als sein Abbild entgegen Dorians Hoffnung anstatt einer positiven Veränderung einen Ausdruck von Heuchelei zeigt, gerät er in Rage und will es zerstören.

Der Tod

Als seine Bediensteten sich Zugang zu dem Zimmer verschaffen, erkennen sie den alten, entstellten Mann, der tot am Boden liegt, nur aufgrund seiner Ringe als ihren Arbeitgeber, während das Portrait des jungen und schönen Dorian, wie sie ihn zuletzt gesehen haben, an der Wand hängt.

Sowie das Bildnis die Lebensführung seines Modells beeinflusste, ruft es auch seinen Tod oder vielmehr Selbstmord hervor. Weil es die Visualisierung seines sittlichen und körperlichen Verfalls darstellt, kann Dorian dessen Anblick nicht ertragen. So wie Edward Hyde den verhassten Dr. Jekyll nicht vergiften kann, ohne selbst zu sterben, so kann auch Dorian Gray sein Abbild nicht vernichten, ohne selbst aus dem Leben zu treten.
Durch seinen Tod wird der Tausch des Äußeren wieder rückgängig gemacht, so dass Dorian nun das Aussehen des Portraits annimmt und umgekehrt. Er verbarg also die ganzen Jahre über das zweidimensionale Abbild seines Leichnams in der kleinen Dachkammer, das den Moment seines Scheiterns antizipierte und visualisierte. Mit dem Fortschreiten seines Lebens änderte sich auch dieses, bis es im Tod dreidimensionale Realität wurde. Das Bildnis war also nicht nur die Projektionsfläche seines Innenlebens, sondern auch ein memento mori-Objekt, dessen Anblick dem Protagonisten in seinem Begehren nach Unsterblichkeit unangenehm war. Eben dieses Begehren wird durch den Tausch und besagten Rücktausch des Äußeren erfüllt. Im Leben behält Dorian selbst sein Gesicht; ab dem Zeitpunkt, an dem er zu verwesender Biomasse geworden ist, wird die verbleibende Leinwand wieder zur Projektionsfläche für dessen Schönheit.
I thought of telling the prophet that Art had a soul, but that man had not.

Kunstrepräsentanten im Roman

Die im Roman gezeigten Figuren sind Mitglieder einer sich selbst entfremdeten Gesellschaft. Sie bewegen sich in einer schönen Umgebung und führen künstliche Gespräche. Jede der Hauptfiguren repräsentiert eine Kunstrichtung (Alan Campbell die Naturwissenschaft):
Basil und Sibyl sind auf den ersten Blick problemlos zuzuordnen: Sie sind zudem beide naive Verfechter einer idealistischen Hoffnung auf den Sieg der Moral. Beide scheitern an der Trennung von Kunst und Leben: Basil fürchtet, in Dorians Portrait seine an Idolatrie grenzende homoerotische Verehrung seines Modells offenbart zu haben und Sibyl hält ihr Leben lang ihre Kunst für die Realität, während sie nach der Begegnung mit dieser für ihre Kunst nur noch Verachtung und Abscheu übrig hat. Deshalb wird Basil von seinem besten Modell ermordet und Sibyl von ihrem größten Bewunderer in den Tod getrieben.
Lord Henrys Kunst ist die gesprochene Sprache. Er schreibt nicht, glänzt aber in der Gesellschaft durch zahlreiche Aphorismen und aufsehenerregende Lebenstheorien. Da er Dorian benutzt, diese verwirklicht zu sehen, ohne sich selbst einer Gefahr auszusetzen, ist er auch der einzige Handelnde, der den Roman überlebt (Alan Campbell bringt sich um). Seine Theorien sind harmlos, so lange sie theoretisch bleiben, ebenso wie die Phantasie eines Dichters ihn in die dunkelsten und phantastischsten Abenteuer führen kann, ohne seine Person zu gefährden.
Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Figuren entfernen sich Dorian Gray und Lord Henry im Laufe des Romans nicht von ihrer Kunst und vollziehen eine strikte Trennung zwischen Kunst und Leben. Dorian ist der Repräsentant der einzigen Kunst, die nicht imitativ ist und nichts außer ihrer Selbst rezipiert – der Musik. Da er Klavierspieler und kein Komponist ist, produziert er keine Kunst, deswegen steht bei ihm eine Vermischung von Kunst und Leben nicht zur Option. Um etwas von seiner eigenen Person in seine Kunst zu legen, müsste er sie schaffen und um sich wie Sibyl darin zu verlieren, müsste er in eine Rolle schlüpfen können, die er mit sich selbst identifiziert. Bei der Musik kommt diese Variante nicht in Frage: egal, wie sehr man sich in einem Musikstück wiederzuerkennen glaubt, es kann nicht in dem Maß Ersatz für die Realität werden wie das Schauspiel.

Schönheit über alles

In „The Strange Case of Dr. Jekyll & Mr. Hyde” benutzt Jekyll einen anderen Körper, um seine dunkle Seite auszuleben. Sein Doppelgänger besitzt keine äußerliche Ähnlichkeit mit ihm, sondern ist dieselbe Person, die sich aber gesellschaftlich inakzeptabel verhält. Er zeigt einen Bereich von Jekylls Innenleben, der in der Figur des Doktors unterdrückt, in der des Edward Hyde an die Oberfläche geholt wird.
Dorian Grays Äußeres ist sowohl in als auch außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft gleichbleibend. Seine Tarnung wird dadurch ermöglicht, dass die Menschen um ihn herum dem Ästhetischen eine übermäßige Bedeutung zukommen lassen. Selbst wenn er seine Taten gesteht, wird ihm kein Glauben geschenkt, da eine derartige Kluft zwischen äußeren und inneren Werten ausgeschlossen wird. Bei Stevenson erfolgt das Gleiche umgekehrt, wenn Mr.Hydes Erscheinung als Anlass dafür genommen wird, ihm Erpressung, Mord etc. zu unterstellen, wobei niemand darauf käme, den respektierten Dr. Jekyll in dieser Figur zu vermuten.
An Dorians Scheitern wird die Selbstparodie des Ästhetizismus deutlich. Er gestaltet sich selbst und seine Lebenswelt zu einem Kunstwerk und setzt Schönheit über Moral, Sitte und zwischenmenschliche Beziehungen. Trotzdem kann er sich in der höheren Gesellschaft bewegen, die für all das keinen Blick entwickeln will, während seine eigene Lebensweise ihn in den Selbstmord treibt. Daran wird deutlich, dass der Ästhetizismus sowie Hedonismus nur attraktiv ist, so lange er eine von Lord Henrys Theorien bleibt.

Kommentare:

theresa hat gesagt…

Habe nur gerade einen Gedanken, der mir durchs Hirn jagt, der hierzu zu passen scheint.
Aus literarischer Sicht greift Wilde hier uralte Erzählstrukturen auf. Denn schon im Mittelalter waren äußerliche und innerliche Schönheit miteinander gekoppelt. Der große König Arthur war nicht nur moralisch gut, auch sein Äußeres war entsprechend imposant. Auf dieses Prinzip stützt er sich, da sonst alle anderen tatsächlich glauben könnten das der schöne Schein doch trügt.
Nicht ausgereift, aber ein Fingerzeig.
Mit bestem Gruß, t

Hekatereina hat gesagt…

Nun, das ist erstmal kein unwichtiger Hinweis. Allerdings muss ich doch anmerken, dass das, was du meinst nichts mit Erzählstruktur zu tun hat, sondern ein Topos oder ein Motiv ist. Dabei kann man weit über das Mittelalter hinausgehen und bspw. bei Homer oder Platon ansetzen, wo Götter und Gottähnliches immer schön ist.
Wildes Erzählstruktur ist widerum deswegen interessant, weil sie nicht der damals üblichen entspricht. Bspw. bevorzugte die viktorianische Literatur (im Gegensatz zum modernen Roman, an dessen Schwelle u.a. Wilde stand) einen auktorialen Erzäkler. Wilde schreibt zwar nicht direkt aus der Perspektive einer Figur, aber der Leser wird über sehr vieles im Dunkeln gelassen.

theresa hat gesagt…

Über die Gepflogenheiten der angelsächsischen Literatur weiß ich gar nichts. Dennoch hat das was ich meinte, zumindest im Mittelalter durchaus was mit Erzählstruktur zu tun. Denn man konnte anhand der Beschreibung einer Figur auf deren Charakter und Handlungen rückschließen. So wurden die Figuren quasi mit ihren Eigenschaften der Handlung angepasst. Das würde ich nicht als Motiv bezeichnen, aber vielleicht mangelt es mir an einem treffenden Begriff... wer weiß?